srijeda, 31. kolovoza 2016.

Nach Kuba mit einem Katzensprung

Ein neues Kapitel für die amerikanisch-kubanischen Beziehungen: Von Florida aus ist nach 55 Jahren der erste kommerzielle Direktflug auf der Karibikinsel gelandet. Dort ist man nicht vorbereitet auf den Touristenansturm.
Von Martin Ganslmeier, ARD-Studio Washington
Es ist der Beginn einer neuen Ära und einer der wichtigsten Meilensteine in der neuen Kuba-Politik von US-Präsident Barack Obama: Von heute an soll es bis zu 300 Flüge wöchentlich zwischen den USA und Kuba geben. Der letzte kommerzielle Direktflug nach Kuba liegt 55 Jahre zurück.

Begrenzte Hotel-Kapazitäten

Zehn US-Fluggesellschaften sind dafür zugelassen. Sie bieten Flüge zwischen zwölf amerikanischen und neun kubanischen Städten an – für rund 300 Dollar hin und zurück. Den Auftakt machte die Fluggesellschaft JetBlue mit einem einstündigen Direktflug von Fort Lauderdale ins kubanische Santa Clara - an Bord US-Verkehrsminister Anthony Foxx.
Die neuen kommerziellen Flugverbindungen werden Reisen von US-Bürgern nach Kuba deutlich erleichtern. Bisher waren Amerikaner auf umständliche und teure Charterflüge angewiesen. Seit dem Ende der Eiszeit zwischen beiden Ländern reisen deutlich mehr US-Bürger nach Kuba. Im vergangenen Jahr waren es bereits über 150.000. In diesem Jahr werden es doppelt so viele sein. Für Kubas Tourismusbranche ein willkommener Cash-Zufluss, aber angesichts noch begrenzter Hotel-Kapazitäten auch eine logistische Herausforderung.

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